Am 8. März 2026 finden in Bayern die nächsten Kommunalwahlen statt. Nach einer ersten Amtszeit als Bürgermeister für seine Heimatstadt Teublitz, möchte Thomas Beer weitere sechs Jahre das Amt mit Leben erfüllen. Was sind seine Ziele, Motive und Motivation? Wir haben ihm in einem Gespräch ein paar Fragen gestellt.

Sechs Jahre im Amt ist eine lange Zeit. Wie ist es Ihnen persönlich ergangen?

Thomas Beer: Die vergangenen sechs Jahre waren intensiv, aber sehr bereichernd. Der Vertrauensbeweis der Bürgerinnen und Bürger gleich im ersten Wahlgang hat mich sehr motiviert. Zudem durfte ich viele interessante Menschen kennenlernen und viel Neues dazulernen. Gleichzeitig konnte ich meine bisherigen Erfahrungen gut für Teublitz einbringen.

 

Was wurde erreicht, auf das Sie in der Nachbetrachtung besonders stolz sind?

Thomas Beer: Besonders stolz bin ich darauf, dass wir das riesige Engagement der Teublitzer Ehrenamtlichen – etwa durch den Ehrenabend – stärker in den Mittelpunkt rücken konnten. Wichtig war mir auch, dass nach fast zwei Dekaden des Brachliegens endlich das neue Geschäftsgebäude mit neuem Büchereistandort realisiert wurde. Und die Modernisierung des Stadtparks war ein weiteres großes Projekt, das unsere Stadt deutlich aufwertet.

 

Nun zum Gegenteil. Was läuft noch nicht optimal?

Thomas Beer: Unzufrieden bin ich vor allem mit den aktuellen Verzögerungen beim Glasfaserausbau. Ich werde weiterhin alles dafür geben, dass die 100-prozentige Abdeckung mit schnellem Internet für Teublitz realisiert wird. Ein Ärgernis sind oftmals auch die sehr langen Genehmigungsprozesse bei Bauprojekten auf Landes- und Kommunalebene – hier hätte ich mir deutlich mehr Tempo gewünscht.

 

Die Demokratie, die unser Land großgemacht hat, wird oftmals als lähmend wahrgenommen. Wie stehen Sie zur Demokratie?

Thomas Beer: Unsere Demokratie ist das Fundament unseres Zusammenlebens – sie schützt die Würde jedes Einzelnen und gibt uns Freiheit und Sicherheit. Das ist alles andere als selbstverständlich. Leider ist es heute in Mode gekommen, nur Probleme zu benennen statt Lösungen aufzuzeigen – dabei braucht Demokratie genau das Gegenteil: konstruktives Engagement.

 

Konstruktives Engagement, Kompromisse und Zusammenarbeit? Was ist damit gemeint?

Thomas Beer: Ich meine, dass es manchmal nötig ist, das Gemeinwohl über das Einzelwohl zu stellen. Einander zuhören, Argumente aller abwägen und auch mit einem Kompromiss auf andere zugehen. Das ist nötig um Ziele in einer Demokratie zu erreichen. Dies ist uns sehr gut gelungen und darum wurden auch so viele Projekte in den letzten sechs Jahren umgesetzt.

Einander zuhören, Argumente aller abwägen und auch mit einem Kompromiss auf andere zugehen.

Wir sind „BEEReit für die Zukunft“! Was dürfen wir erwarten?

Thomas Beer: Ich möchte Teublitz weiterhin zu einer lebenswerten, nachhaltigen und vernetzten Stadt weiterentwickeln. Dazu zählt eine moderne Infrastruktur, genauso wie die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Förderung des Zusammenhalts in Vereinen und Gesellschaft und auch der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien.

 

Welche drei Themen sind dabei die Wichtigsten?

Thomas Beer: Ganz oben steht für mich die Schaffung neuer Gewerbeflächen, um Unternehmen anzusiedeln und bestehende Betriebe in Teublitz zu halten. Ebenso zentral ist der konsequente Ausbau unserer Infrastruktur – von Glasfaser über erneuerbare Energien bis hin zu Straßen, Schulen und Kindergärten. Und Drittens liegt mir die Förderung unserer Vereine sowie der Jugend-, Familien- und Seniorenarbeit besonders am Herzen.

 

Dazu braucht es aber starke Finanzen. Die finanzielle Situation für Kommunen, auch in Teublitz, sieht anders aus. Gibt es Ideen wie Gelder generiert werden können?

Thomas Beer: Wir nutzen gezielt Planungsprojekte, wie die Dorferneuerung in Saltendorf oder  das ISEK für die Kernstadt, um neue Förderprogramme zu erschließen und damit unsere Maßnahmen finanziell abzufedern. Gleichzeitig setze ich auf die Ansiedlung zukunftsfähiger Betriebe und den Erhalt unserer bestehenden Unternehmen. So können wir mittelfristig die Gewerbesteuereinnahmen stärken und unsere finanzielle Basis verbessern.

 

Wir nutzen gezielt Projekte, um neue Fördergelder zu erhalten und damit unsere Maßnahmen finanziell abzufedern.

Auf dem Weg dorthin steht aber noch die Kommunalwahl am 8. März 2026 an. Worauf freuen Sie sich besonders in den Wochen des Wahlkampfs?

Thomas Beer: Auf die vielen Gespräche und den Ideenaustausch mit den Teublitzerinnen und Teublitzern bei unseren „Wintergrillen“ immer sonntags in allen Ortsteilen von Teublitz.

 

THOMAS BEER

IHR BÜRGERMEISTERKANDIDAT

57 Jahre, verwitwet, 2 Kinder, Bürgermeister im Amt

Liste 1, Platz 1


LAUFBAHN

Langjährige Tätigkeit in der Sparkasse Schwandorf, zuletzt als Gebietsdirektor. Von 2014 bis 2020 Dritter Bürgermeister, seit Mai 2020 Erster Bürgermeister der Stadt Teublitz

ÜBER MICH

Garten | Motorrad | Fahrrad | Wandern | Italien


FÜR UNSERE STADT

Mein Einsatz gilt und galt stets unserer Stadt und den Menschen, die hier leben. Gemeinsam haben wir schon viel erreicht, und gemeinsam möchte ich auch in Zukunft dafür sorgen, dass Teublitz eine Stadt bleibt, in der wir alle gerne leben!

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